
Wer treibt so manchen Radler-Opa
zu fernen Zielen in Europa
und hält den Fahrplan immer ein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Wer war im Osten, Westen, Süden
und ist noch immer nicht zufrieden?
Wem fällt stets noch was Neues ein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Wer will auf Römerstraßen fahren,
selbst da, wo niemals Römer waren,
und holpert über Stock und Stein?
Das kann doch nur der Thomas sein !
Wer kann uns immer motivieren,
auch wenn wir hungern oder frieren?
Wer bringt sogar nach Finnland Wein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Die Tour hinauf zum Nordkap war
nicht seine letzte Schandtat.
Er wird - man mache sich das klar -
demnächst vielleicht noch Landrat !
Als neuer Fürst vom Gerer Land
beherrscht er ein Gebiet,
das reicht, wie allgemein bekannt,
vom Main bis tief ins Ried.
Was wird er wohl als erstes tun?
Ich hab' da so ´ne Ahnung:
Er lässt die heißen Eisen ruhn,
macht erst mal Radwegplanung.
Das Dienstfahrzeug wird abgeschafft,
da wird schon mal gespart.
Er macht, damit er nicht erschlafft,
Dienstfahrten mit dem Rad.
Und doch, die Radler fragen sich,
- ich will es nicht verhehlen - :
Ist es denn wirklich förderlich,
ihn in das Amt zu wählen?
Es steht dann, was er tut und treibt,
zwar täglich in der Zeitung.
Doch ob genügend Zeit ihm bleibt
zur Tourenvorbereitung?
Jetzt wollen wir nicht spekulieren -
noch ist er ja vernünftig -
und ihm stattdessen gratulieren,
denn heute wird er fünfzig !
zu fernen Zielen in Europa
und hält den Fahrplan immer ein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Wer war im Osten, Westen, Süden
und ist noch immer nicht zufrieden?
Wem fällt stets noch was Neues ein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Wer will auf Römerstraßen fahren,
selbst da, wo niemals Römer waren,
und holpert über Stock und Stein?
Das kann doch nur der Thomas sein !
Wer kann uns immer motivieren,
auch wenn wir hungern oder frieren?
Wer bringt sogar nach Finnland Wein?
Das kann doch nur der Thomas sein!
Die Tour hinauf zum Nordkap war
nicht seine letzte Schandtat.
Er wird - man mache sich das klar -
demnächst vielleicht noch Landrat !
Als neuer Fürst vom Gerer Land
beherrscht er ein Gebiet,
das reicht, wie allgemein bekannt,
vom Main bis tief ins Ried.
Was wird er wohl als erstes tun?
Ich hab' da so ´ne Ahnung:
Er lässt die heißen Eisen ruhn,
macht erst mal Radwegplanung.
Das Dienstfahrzeug wird abgeschafft,
da wird schon mal gespart.
Er macht, damit er nicht erschlafft,
Dienstfahrten mit dem Rad.
Und doch, die Radler fragen sich,
- ich will es nicht verhehlen - :
Ist es denn wirklich förderlich,
ihn in das Amt zu wählen?
Es steht dann, was er tut und treibt,
zwar täglich in der Zeitung.
Doch ob genügend Zeit ihm bleibt
zur Tourenvorbereitung?
Jetzt wollen wir nicht spekulieren -
noch ist er ja vernünftig -
und ihm stattdessen gratulieren,
denn heute wird er fünfzig !

dann war der Landeswechsel an der EU-Außengrenze äußerst unspektakulär. Sonst haben wir hier 10 ° mehr meinte der nette Grenzer. Er verzichtete auf einen Blick in unseren Bus und dann konnte es weiter gehen. 45 Kilometer bis Kautokeino. Eine heiße Rentiersuppe (an den Preisen merkten wir, dass wir in Norwegen sind) und weiter ging es (eigentlich immer am Fluss entlang) – aber die kleinen giftigen Steigungen hatten es in sich. Mehr als 60 Kilometer, ohne die Möglichkeit einen Kaffee zu trinken oder sich einmal aufzuwärmen, das setzte der Moral doch kräftig zu. Aber um 18 Uhr waren wir da. Die Ferienhäuser im Turistcenter sind zwar einfach – aber zweckmäßig. Und am Samstag geht es ja in aller Früh weiter.




Das half ein wenig. Dann aber die Erlösung: ein Schild mit einer Kaffeetasse. Wir bogen nach links ab und wollten schon wieder wenden und weiter fahren. Doch dann sahen wir ein Jahrhunderte altes Holzhaus. Drinnen eine Feuerstelle (ohne Feuer) und fellbespannte Bänke. Jetzt kam die Besitzerin – sah unsere Lage und bat ihren marokkanischen Freund, Feuer zu machen. Binnen Minuten knisterten die Holzscheite, das Teewasser kochte und wir konnten uns wärmen. Jetzt war auch für mich die Zeit gekommen, mein Unterfangen – mit Sandalen – (aber ohne Radsocken) bis zum Nordkap zu fahren, aufzugeben. Adi steuerte ein paar warme Handschuhe bei und so machten wir uns auf die letzten 40 Tageskilometer in den hohen Norden Finnlands.





